LAN-Kabel mit RJ45
LAN-Kabel mit RJ45: Die komplette Übersicht
Twisted-Pair-Netzwerkkabel von Cat1 bis Cat8: Kategorien, Schirmung, Aufbau, Belegung, Farben, Ethernet- und PoE-Standards, Installation und Kaufempfehlungen.
Inhalt
- Grundlagen
- Alle Kategorien von Cat1 bis Cat8
- Kategorie vs. Klasse (ISO/IEC 11801)
- Ethernet-Standards über Twisted Pair
- Schirmung
- Kabelaufbau und Kabelarten
- Aufdruck auf dem Kabel richtig lesen
- Stecker: RJ45 / 8P8C und Verwandte
- Belegung: T568A, T568B, Crossover
- Haben Farben eine Bedeutung?
- Power over Ethernet (PoE)
- Installation und Praxis
- Messen und Testen
- Vorgänger: Koaxial-Ethernet
- Glossar
- Kaufempfehlungen
1. Grundlagen
- Twisted Pair (TP): Ein LAN-Kabel besteht aus 4 Aderpaaren (8 Adern). Die beiden Adern eines Paares sind miteinander verdrillt. Das Signal wird differenziell übertragen, und durch die Verdrillung heben sich Störungen gegenseitig weitgehend auf.
- Jedes Paar hat eine eigene Schlaglänge (Verdrillungsdichte), damit sich die Paare untereinander weniger stören (Übersprechen).
- Wellenwiderstand (Impedanz): 100 Ω bei allen gängigen Kategorien.
- Maximale Länge: 100 m pro Strecke, aufgeteilt in 90 m festes Verlegekabel und 10 m Patchkabel insgesamt (für beide Enden zusammen).
- „RJ45“ ist umgangssprachlich. Korrekt heißt der Stecker 8P8C (8 Positionen, 8 Kontakte). In Deutschland sagt man auch „Westernstecker“.
2. Alle Kategorien von Cat1 bis Cat8
Übersichtstabelle
| Kategorie | Bandbreite | Typische Anwendung / Datenrate | Status |
|---|---|---|---|
| Cat1 | keine Vorgabe (Sprache) | Analoge Telefonie, Türklingel, ISDN-Basisanschluss | historisch, nie offiziell von TIA genormt |
| Cat2 | ca. 1 MHz | bis 4 Mbit/s (IBM Token Ring 4 Mbit) | historisch, nie offiziell von TIA genormt |
| Cat3 | 16 MHz | 10 Mbit/s Ethernet (10BASE-T), 100BASE-T4, Telefonie | veraltet, in alten Gebäuden noch für Telefon |
| Cat4 | 20 MHz | 16 Mbit/s Token Ring | veraltet, praktisch ausgestorben |
| Cat5 | 100 MHz | 100 Mbit/s (100BASE-TX), eingeschränkt 1 Gbit/s | veraltet, 2001 durch Cat5e ersetzt |
| Cat5e | 100 MHz | 1 Gbit/s, oft 2,5 Gbit/s, teils 5 Gbit/s | Minimum für heute |
| Cat6 | 250 MHz | 1 Gbit/s, 10 Gbit/s bis ca. 37–55 m | verbreitet |
| Cat6a | 500 MHz | 10 Gbit/s bis 100 m | heutiger Standard |
| Cat7 | 600 MHz | 10 Gbit/s | nur ISO, nicht für RJ45 genormt |
| Cat7a | 1000 MHz | 10 Gbit/s (Reserve für mehr) | nur ISO, nicht für RJ45 genormt |
| Cat8 / 8.1 | 2000 MHz | 25 und 40 Gbit/s bis 30 m | Rechenzentrum, RJ45-kompatibel |
| Cat8.2 | 2000 MHz | 25 und 40 Gbit/s bis 30 m | Rechenzentrum, andere Steckgesichter |
Die Kategorien im Detail
Cat1 und Cat2: Die Telefon-Ära
Diese Bezeichnungen stammen ursprünglich aus einem Klassifizierungssystem des US-Kabelhändlers Anixter (damals „Levels“) und wurden nie Teil der TIA/EIA-Norm. Cat1 war einfaches Sprachkabel, Cat2 schaffte bis zu 4 Mbit/s für frühe Token-Ring-Netze. Heute ohne Bedeutung.
Cat3: Das erste „echte“ Netzwerkkabel
Mit der ersten TIA/EIA-568-Norm (1991) genormt. Bis 16 MHz, ausreichend für 10BASE-T (10 Mbit/s). Mit allen vier Paaren ging über 100BASE-T4 sogar 100 Mbit/s, was sich aber nie durchgesetzt hat. Liegt in älteren Bürogebäuden oft noch als Telefonverkabelung in der Wand.
Cat4: Kurzes Zwischenspiel
20 MHz, gedacht für 16 Mbit/s Token Ring. Wurde schnell von Cat5 überholt.
Cat5: Der Durchbruch von Fast Ethernet
100 MHz, eingeführt für 100BASE-TX (100 Mbit/s). Gigabit Ethernet wurde zwar so entwickelt, dass es theoretisch über Cat5 läuft, in der Praxis empfahl man aber Cat5e. Cat5 wurde 2001 aus der Norm genommen.
Cat5e: Das „enhanced“ Cat5
Gleiche 100 MHz, aber strengere Grenzwerte für Übersprechen (NEXT, FEXT) und Rückflussdämpfung. Zuverlässig für 1 Gbit/s. Mit dem Standard IEEE 802.3bz (2016) sind auf Cat5e auch 2,5 Gbit/s und unter guten Bedingungen 5 Gbit/s möglich. Für kurze Patchkabel zu Hause immer noch brauchbar.
Cat6: Mehr Reserve
250 MHz. Oft mit einem Kunststoff-Kreuzsteg (Spline) im Inneren, der die Paare auf Abstand hält. 10 Gbit/s ist nur auf kurzen Strecken möglich (je nach Umgebung ca. 37–55 m), weil das Übersprechen zwischen benachbarten Kabeln (Alien Crosstalk) zum Problem wird.
Cat6a: Der heutige Sweet Spot
500 MHz („a“ = augmented). 10 Gbit/s über die vollen 100 m. Meist geschirmt oder sehr dick, um Alien Crosstalk zu verhindern. Die Komponenten (Dosen, Patchfelder, Stecker) für 10-Gigabit-Installationen sind normalerweise Cat6a.
Cat7 und Cat7a: Die Sonderfälle
- Nur in der internationalen Norm ISO/IEC 11801 definiert; die US-Norm (TIA) kennt Cat7 nicht.
- Immer vollgeschirmt (S/FTP).
- Die Norm sieht dafür nicht RJ45, sondern die Steckverbinder GG45 oder TERA vor.
- Folge: Ein „Cat7-Patchkabel mit RJ45-Steckern“ ist technisch nur so gut wie seine Stecker, also höchstens Cat6a. Das Kabel selbst ist dann zwar besser, aber das nützt nichts.
- Bei Verlegekabel ist Cat7/Cat7a trotzdem sehr beliebt: In Deutschland wird oft Cat7-Verlegekabel mit Cat6a-Dosen und -Patchfeldern kombiniert. Das Kabel hat dann Reserven, die Strecke ist als Cat6a bzw. Klasse EA zertifizierbar.
Cat8: Für das Rechenzentrum
2000 MHz, für 25GBASE-T und 40GBASE-T, aber nur bis 30 m (gedacht für Verbindungen innerhalb einer Serverreihe).
- Cat8.1 (ISO Klasse I): RJ45-kompatibel, U/FTP oder F/UTP.
- Cat8.2 (ISO Klasse II): S/FTP, mit GG45/TERA- bzw. ähnlichen Steckern.
- Zu Hause völlig überdimensioniert. Die 25/40-Gbit-Varianten haben sich auch im Rechenzentrum kaum durchgesetzt, dort dominiert Glasfaser bzw. DAC.
3. Kategorie vs. Klasse (ISO/IEC 11801)
Ein häufiges Missverständnis: Kategorie beschreibt einzelne Komponenten (Kabel, Dose, Stecker), Klasse beschreibt die fertige Übertragungsstrecke (Link bzw. Channel).
| ISO-Klasse | Bandbreite | Passende Kategorie |
|---|---|---|
| Klasse A | 100 kHz | – |
| Klasse B | 1 MHz | – |
| Klasse C | 16 MHz | Cat3 |
| Klasse D | 100 MHz | Cat5e |
| Klasse E | 250 MHz | Cat6 |
| Klasse EA | 500 MHz | Cat6a |
| Klasse F | 600 MHz | Cat7 |
| Klasse FA | 1000 MHz | Cat7a |
| Klasse I | 2000 MHz | Cat8.1 |
| Klasse II | 2000 MHz | Cat8.2 |
Merke: Die Strecke ist immer nur so gut wie ihr schwächstes Glied. Cat7-Kabel mit Cat5e-Dose ergibt eine Klasse-D-Strecke.
4. Ethernet-Standards über Twisted Pair
| Standard | IEEE | Jahr | Datenrate | Genutzte Paare | Mindestens | Max. Länge |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 10BASE-T | 802.3i | 1990 | 10 Mbit/s | 2 | Cat3 | 100 m |
| 100BASE-TX | 802.3u | 1995 | 100 Mbit/s | 2 | Cat5 | 100 m |
| 100BASE-T4 | 802.3u | 1995 | 100 Mbit/s | 4 | Cat3 | 100 m |
| 1000BASE-T | 802.3ab | 1999 | 1 Gbit/s | 4 | Cat5 (Cat5e empfohlen) | 100 m |
| 2.5GBASE-T | 802.3bz | 2016 | 2,5 Gbit/s | 4 | Cat5e | 100 m |
| 5GBASE-T | 802.3bz | 2016 | 5 Gbit/s | 4 | Cat6 (Cat5e oft möglich) | 100 m |
| 10GBASE-T | 802.3an | 2006 | 10 Gbit/s | 4 | Cat6a (Cat6 bis ca. 55 m) | 100 m |
| 25GBASE-T | 802.3bq | 2016 | 25 Gbit/s | 4 | Cat8 | 30 m |
| 40GBASE-T | 802.3bq | 2016 | 40 Gbit/s | 4 | Cat8 | 30 m |
Gut zu wissen:
- 10 und 100 Mbit/s nutzen nur die Pins 1, 2, 3 und 6 (Paare orange und grün). Deshalb funktionierten früher Tricks wie „zwei Anschlüsse über ein Kabel“ oder Kabel mit nur 4 Adern.
- Ab 1 Gbit/s werden alle 8 Adern benötigt, und zwar bidirektional auf allen Paaren gleichzeitig.
- Wenn eine Gigabit-Verbindung nur mit 100 Mbit/s läuft, ist sehr oft eine einzelne Ader beschädigt oder falsch aufgelegt.
5. Schirmung
Die Bezeichnung X/YTP
Nach ISO/IEC 11801 gilt das Schema X/YTP:
- X (vor dem Schrägstrich) = Gesamtschirm um alle Paare
- Y (nach dem Schrägstrich) = Paarschirm um jedes einzelne Aderpaar
- TP = Twisted Pair
| Buchstabe | Bedeutung |
|---|---|
| U | Unshielded, ungeschirmt |
| F | Foil, Folienschirm (meist aluminiumkaschierte Kunststofffolie) |
| S | Screened/Braided, Drahtgeflecht |
| SF | Geflecht und Folie kombiniert |
Alle gängigen Varianten
| Bezeichnung | Gesamtschirm | Paarschirm | Eigenschaften |
|---|---|---|---|
| U/UTP | – | – | Günstig, dünn, flexibel. Zu Hause völlig ausreichend, Standard in den USA |
| F/UTP | Folie | – | Einfacher Schutz gegen äußere Störungen |
| S/UTP | Geflecht | – | Selten |
| SF/UTP | Geflecht + Folie | – | Guter Außenschutz, kein Paarschutz |
| U/FTP | – | Folie | Guter Schutz gegen Übersprechen zwischen Paaren, typisch für Cat6a und Cat8.1 |
| F/FTP | Folie | Folie | |
| S/FTP | Geflecht | Folie | Sehr gut, Standard bei Cat6a/7 in Europa |
| SF/FTP | Geflecht + Folie | Folie | Maximaler Schutz, dick und steif |
Alte und verwirrende Bezeichnungen
Vor der einheitlichen Schreibweise wurden Begriffe uneinheitlich verwendet:
| Alter Begriff | Meinte meistens | Problem |
|---|---|---|
| UTP | U/UTP | eindeutig |
| STP | S/UTP oder S/FTP | je nach Hersteller unterschiedlich |
| FTP | F/UTP | manchmal auch U/FTP |
| S-FTP / SFTP | SF/UTP oder S/FTP | sehr uneinheitlich |
| S-STP / SSTP | S/FTP | |
| PiMF | S/FTP | „Paare in Metallfolie“, deutscher Begriff |
| ScTP | F/UTP | „Screened Twisted Pair“ |
Tipp: Beim Kauf immer auf die X/YTP-Schreibweise achten.
Wann lohnt sich Schirmung?
Vorteile:
- Schutz gegen elektromagnetische Störungen (Motoren, Leuchtstoffröhren, Stromleitungen, Industrie)
- Weniger Alien Crosstalk, wichtig für 10 Gbit/s
- Weniger Abstrahlung (EMV)
Nachteile:
- Teurer, dicker, steifer, größerer Biegeradius
- Aufwendigere Montage
- Bringt nur etwas bei durchgängiger Schirmung: Kabel, Stecker, Dosen, Patchfeld und Erdung müssen alle geschirmt sein
- Schlecht gemacht (Schirm nur einseitig oder gar nicht aufgelegt) kann ein Schirm sogar wie eine Antenne wirken
- Mögliche Probleme durch Potenzialunterschiede zwischen Gebäuden (Erdschleifen); zwischen Gebäuden besser Glasfaser
Faustregel: Zu Hause reicht U/UTP meistens völlig. Für die Festinstallation in Deutschland ist S/FTP üblich und sinnvoll, wenn sauber durchgehend geschirmt montiert wird.
6. Kabelaufbau und Kabelarten
Patchkabel vs. Verlegekabel
| Patchkabel | Verlegekabel (Installationskabel) | |
|---|---|---|
| Adern | Litze (mehrere dünne Drähtchen, z. B. AWG 26/7) | Massiver Draht (Volldraht, z. B. AWG 23/1) |
| Eigenschaften | flexibel, biegsam | steif, bessere Übertragungswerte, geringere Dämpfung |
| Verwendung | Gerät ↔ Dose, Patchfeld ↔ Switch | Fest in Wand, Kanal, Decke |
| Anschluss | Fertig mit Steckern (konfektioniert) | Auf Dosen, Patchfelder oder Keystone-Module aufgelegt (LSA) |
| Max. Länge | insgesamt 10 m pro Strecke | bis 90 m |
| Verkauf | fertige Längen | Rollen/Trommeln (z. B. 100 m, 500 m, 1000 m) |
Wichtig: Normale RJ45-Crimpstecker sind meist für Litze gemacht. Für Verlegekabel gibt es spezielle Stecker oder besser feldkonfektionierbare (werkzeuglose) Stecker. Im Zweifel Verlegekabel immer auf Dosen auflegen.
Weitere Kabelarten
| Typ | Beschreibung |
|---|---|
| Slim-/Thin-Kabel | Sehr dünn (AWG 28–30). Super im vollen Serverschrank. Aber höhere Dämpfung, kürzere Reichweite, schlechter für PoE |
| Flachkabel | Für unter Türen und Teppiche. Paare liegen nebeneinander, meist schlechte Schirmung und Übersprechwerte |
| Duplex-Kabel | Zwei Kabel in einem gemeinsamen Mantel (z. B. „Cat7 Duplex“). Praktisch für Doppeldosen |
| Outdoor-Kabel | UV-beständiger PE-Mantel (oft schwarz), teils doppelter Mantel |
| Erdkabel | Für direkte Verlegung im Erdreich, oft mit Gelfüllung oder Quellvlies gegen Feuchtigkeit |
| Industrie-/Schleppkettenkabel | Für bewegte Anwendungen, ölbeständig, oft PUR-Mantel |
| Spiralkabel | Selten, für bewegliche Geräte |
Aderquerschnitt (AWG)
AWG = American Wire Gauge. Kleinere Zahl = dickere Ader.
| AWG | Durchmesser ca. | Typisch für |
|---|---|---|
| 22 | 0,64 mm | Hochwertiges Cat7a/Cat8-Verlegekabel |
| 23 | 0,57 mm | Cat6a/Cat7-Verlegekabel |
| 24 | 0,51 mm | Cat5e/Cat6-Verlegekabel |
| 26 | 0,40 mm | Normales Patchkabel |
| 28 | 0,32 mm | Slim-Patchkabel |
- AWG 23/1 = eine massive Ader (Verlegekabel)
- AWG 26/7 = Litze aus 7 Einzeldrähten (Patchkabel)
Mantelmaterial
| Material | Eigenschaften |
|---|---|
| PVC | Günstig, flexibel. Brennt mit giftigen, korrosiven Gasen (Salzsäure) |
| LSZH / LSOH / LS0H | Low Smoke Zero Halogen. Halogenfrei, raucharm. In Gebäuden oft vorgeschrieben (Fluchtwege, öffentliche Gebäude) |
| PE | Outdoor, UV-beständig, nicht für innen (brennbar) |
| PUR | Robust, ölbeständig, Industrie |
| FRNC | Flame Retardant Non Corrosive, ähnlich LSZH |
Brandschutzklassen (CPR)
Seit 2017 gilt in der EU die Bauproduktenverordnung (CPR) für fest verlegte Kabel. Die Klassen reichen von Aca (nicht brennbar) über B1ca, B2ca, Cca, Dca bis Eca und Fca (keine Anforderungen). Zusätzlich gibt es Unterklassen für Rauchentwicklung (s1–s3), brennendes Abtropfen (d0–d2) und Säurebildung (a1–a3).
- Eca: Minimum für normale Wohninstallation
- Dca / Cca: Für Büros, öffentliche Gebäude, Fluchtwege (je nach Vorschrift)
Leitermaterial: Achtung CCA!
| Material | Bewertung |
|---|---|
| Cu (reines Kupfer) | ✅ Normgerecht |
| CCA (Copper Clad Aluminium, kupferkaschiertes Aluminium) | ❌ Nicht normgerecht! Höherer Widerstand, bricht leicht, oxidiert, Brandgefahr bei PoE |
| CCS (Copper Clad Steel) | ❌ Ebenso ungeeignet |
Erkennungsmerkmale von CCA: auffällig billig, Aufdruck „CCA“, beim Abkratzen silbriger Kern, Kabel auffällig leicht.
7. Aufdruck auf dem Kabel richtig lesen
Beispiel eines Verlegekabels:
Cat.7 S/FTP 4x2xAWG23/1 1000 MHz LSOH CPR Eca 245 m
| Teil | Bedeutung |
|---|---|
Cat.7 |
Kategorie |
S/FTP |
Gesamtschirm Geflecht, Paarschirm Folie |
4x2 |
4 Paare à 2 Adern |
AWG23/1 |
Aderstärke 23 AWG, eine massive Ader (Verlegekabel) |
1000 MHz |
Getestete Bandbreite (hier Cat7a-Niveau) |
LSOH |
Halogenfreier Mantel |
CPR Eca |
Brandschutzklasse |
245 m |
Meterangabe, praktisch zum Abmessen der Restlänge |
Beispiel eines Patchkabels:
Cat.6a S/FTP 4x2xAWG26/7 PVC
AWG26/7 = Litze aus 7 Einzeldrähten, also ein flexibles Patchkabel.
8. Stecker: RJ45 / 8P8C und Verwandte
RJ45 / 8P8C
- RJ = Registered Jack, ursprünglich eine US-Telefonnorm. Das „echte“ RJ45S hatte sogar eine andere Codierung. Der Netzwerkstecker heißt korrekt 8P8C.
- Ungeschirmte Stecker: komplett aus Kunststoff, für U/UTP.
- Geschirmte Stecker: mit Metallgehäuse, das den Kabelschirm kontaktiert.
- Mit Einführhilfe (Pass-Through): Adern werden vorne durchgesteckt, erleichtert das Crimpen.
- Feldkonfektionierbare Stecker: werkzeuglos, auch für Verlegekabel geeignet. Gut für Fälle, in denen man direkt einen Stecker an Verlegekabel braucht (z. B. Access Point an der Decke, Kamera).
- Knickschutz und Rastnasenschutz (gegen abgebrochene Nasen) sind bei Patchkabeln sinnvoll.
Verwandte und Verwechslungen
| Stecker | Aufbau | Verwendung |
|---|---|---|
| RJ11 | 6P2C (6 Positionen, 2 Kontakte) | Analoges Telefon |
| RJ12 | 6P6C | Telefonanlagen |
| RJ14 | 6P4C | Zweileitungs-Telefon |
| RJ45 / 8P8C | 8P8C | Ethernet, ISDN |
| RJ48 | 8P8C (andere Belegung) | E1/T1-Leitungen |
| TAE | eigener Stecker | Deutscher Telefonanschluss (F/N-Codierung) |
| GG45 | RJ45-kompatibel, 4 Zusatzkontakte | Cat7/7a nach Norm |
| TERA | eigene Bauform | Cat7/7a nach Norm |
Achtung: Ein RJ11-Stecker passt mechanisch in eine RJ45-Buchse, kann die äußeren Kontakte aber verbiegen.
Keystone-Module
Einzelne Buchsen-Module im Normformat, die in Dosen, Patchfelder oder Unterputzrahmen eingeklipst werden. Sehr flexibel, weil man einzelne Ports tauschen oder mischen kann (z. B. RJ45, Glasfaser, HDMI, Koax in einem Feld).
9. Belegung: T568A, T568B, Crossover
Die 4 Paare
| Paar | Farben |
|---|---|
| Paar 1 | blau / weiß-blau |
| Paar 2 | orange / weiß-orange |
| Paar 3 | grün / weiß-grün |
| Paar 4 | braun / weiß-braun |
Belegung nach T568A und T568B
| Pin | T568A | T568B | Signal bei 10/100 Mbit/s |
|---|---|---|---|
| 1 | weiß-grün | weiß-orange | TX+ (Senden) |
| 2 | grün | orange | TX− (Senden) |
| 3 | weiß-orange | weiß-grün | RX+ (Empfangen) |
| 4 | blau | blau | ungenutzt |
| 5 | weiß-blau | weiß-blau | ungenutzt |
| 6 | orange | grün | RX− (Empfangen) |
| 7 | weiß-braun | weiß-braun | ungenutzt |
| 8 | braun | braun | ungenutzt |
Ab 1 Gbit/s werden alle Pins in beide Richtungen genutzt.
Pin-Zählung: Stecker mit der Rastnase nach unten und den Kontakten zu dir, dann ist Pin 1 links.
Unterschied: Bei T568A und T568B sind nur die Paare orange und grün vertauscht.
Welche nehmen?
- Funktional sind beide gleichwertig.
- T568B ist bei fertigen Patchkabeln weit verbreitet.
- T568A ist laut Norm für Neuinstallationen bevorzugt und in Deutschland bei Dosen häufig.
- Das Einzige, was zählt: Innerhalb einer Installation einheitlich bleiben und beide Enden gleich auflegen.
- Auf Dosen und Patchfeldern sind meistens beide Farbschemata aufgedruckt (A und B). Einfach eines wählen und konsequent durchziehen.
Kabeltypen nach Belegung
| Typ | Belegung | Verwendung |
|---|---|---|
| 1:1 / Straight-Through / Patchkabel | beide Seiten gleich (A–A oder B–B) | Standard für alles |
| Crossover | eine Seite A, andere Seite B | Früher für PC ↔ PC oder Switch ↔ Switch. Heute dank Auto-MDI-X fast überflüssig |
| Gigabit-Crossover | alle 4 Paare gekreuzt | sehr selten |
| Rollover / Konsolenkabel | Pins komplett gespiegelt (1↔8, 2↔7 …) | Konsolenzugang zu Routern/Switches (z. B. Cisco), meist hellblau und flach |
Auto-MDI-X: Praktisch alle modernen Netzwerkgeräte erkennen automatisch, ob gekreuzt werden muss, und machen das intern. Bei Gigabit ist es sogar Pflicht.
10. Haben Farben eine Bedeutung?
Mantelfarbe: Keine genormte Bedeutung
Die Farbe des Kabelmantels sagt nichts über die Qualität oder den Typ aus. Ein graues Kabel kann Cat5e oder Cat8 sein.
| Typische Gewohnheiten (keine Norm): | Farbe | Häufige Verwendung |
|---|---|---|
| Grau | Klassischer Standard, besonders in Europa | |
| Blau | Standard, sehr verbreitet | |
| Gelb | PoE, Uplinks, Kameras, oder einfach Cat7-Verlegekabel (sehr verbreitet bei Verlegekabel in Deutschland) | |
| Rot | Kritische Verbindungen, Firewall, früher oft Crossover | |
| Grün | Telefonie / VoIP, Management | |
| Orange | Glasfaser-Optik (bei LWL), bei Kupfer frei | |
| Schwarz | Outdoor (UV-beständiger PE-Mantel) | |
| Weiß | Sichtbare Verlegung im Wohnbereich | |
| Violett | Bei Verlegekabel häufig für LSZH/halogenfrei, z. B. Cat7 |
Empfehlung: Ein eigenes Farbschema festlegen (z. B. Grau = Clients, Gelb = PoE, Rot = Firewall/WAN, Grün = Management) und dokumentieren. Spart viel Zeit bei der Fehlersuche.
TIA-606: Farben für Abschlussbereiche
Die Norm ANSI/TIA-606 (Administration/Kennzeichnung) definiert Farben für Beschriftungen von Anschlussbereichen, nicht für Kabel selbst. Manche Firmen übernehmen das Schema trotzdem für Kabel:
| Farbe | Bereich |
|---|---|
| Orange | Übergabepunkt (Demarkation, Provider) |
| Grün | Netzwerkverbindungen (Kundenseite) |
| Violett | Gemeinsame Geräte (Server, PBX, LAN-Hardware) |
| Weiß | Primärer Backbone (erste Ebene) |
| Grau | Sekundärer Backbone (zweite Ebene) |
| Blau | Horizontale Verkabelung (zum Arbeitsplatz) |
| Braun | Backbone zwischen Gebäuden |
| Gelb | Hilfsdienste, Alarm, Sicherheit, Wartung |
| Rot | Spezielle Telefonsysteme |
Aderfarben: Genormt!
Die Farben der Adern sind fest definiert (orange, grün, blau, braun mit jeweiligem weißen Partner), siehe Belegung.
Hinweis: Bei manchen Kabeln (besonders älteren oder nach anderen Normen wie DIN/IEC) sind die Partneradern nicht weiß gestreift, sondern einfarbig weiß oder es gibt abweichende Farbschemata, z. B. bei Industriekabeln für PROFINET (4-adrig: gelb, weiß, orange, blau).
11. Power over Ethernet (PoE)
PoE überträgt Strom über das Netzwerkkabel, z. B. für Access Points, IP-Kameras, VoIP-Telefone.
| Standard | IEEE | Name | Leistung am Switch (PSE) | Leistung am Gerät (PD) | Genutzte Paare |
|---|---|---|---|---|---|
| PoE | 802.3af (2003) | Typ 1 | 15,4 W | 12,95 W | 2 |
| PoE+ | 802.3at (2009) | Typ 2 | 30 W | 25,5 W | 2 |
| PoE++ / 4PPoE | 802.3bt (2018) | Typ 3 | 60 W | 51 W | 4 |
| PoE++ / 4PPoE | 802.3bt (2018) | Typ 4 | 90 W | 71,3 W | 4 |
Wichtig zu PoE:
- Passives PoE (z. B. 24 V bei manchen Ubiquiti- oder MikroTik-Geräten) ist nicht genormt: Es liefert immer Strom, ohne Absprache mit dem Gerät. Nicht mit Standard-PoE-Geräten mischen, das kann Geräte beschädigen.
- Normgerechtes PoE prüft vorher, ob das angeschlossene Gerät PoE versteht. Normale Geräte (PC, Laptop) nehmen dadurch keinen Schaden.
- Bei hohen Leistungen werden die Kabel warm. Dickere Adern (AWG 23/24) und reines Kupfer sind dann wichtig. Große Kabelbündel mit PoE können sich aufheizen.
- CCA-Kabel und PoE vertragen sich nicht (höherer Widerstand, Wärme, Brandgefahr).
- Mindestens Cat5e, besser Cat6a.
12. Installation und Praxis
Längen
- Maximal 100 m pro Strecke (Channel)
- Davon maximal 90 m Verlegekabel (Permanent Link)
- Plus maximal 10 m Patchkabel insgesamt
- Lieber etwas Reserve lassen (ca. 0,5–1 m Schlaufe im Verteiler)
Biegeradius
- Verlegt (ruhend): mindestens ca. 4× Kabeldurchmesser bei U/UTP, ca. 8× bei geschirmten Kabeln
- Beim Einziehen: eher das Doppelte
- Keine Knicke! Ein geknicktes Kabel verliert dauerhaft Übertragungsqualität
Zugkraft
- Maximal ca. 100 N (etwa 10 kg) beim Einziehen, Herstellerangaben beachten
- Nicht an den Adern ziehen, sondern am Mantel bzw. mit Einziehhilfe
Abstand zu Stromleitungen
- Parallel verlegt nach Möglichkeit Abstand halten oder Trennsteg im Kabelkanal nutzen (Regelung in EN 50174-2, abhängig von Schirmung und Länge)
- Kreuzungen im 90°-Winkel
- Geschirmte Kabel brauchen weniger Abstand als ungeschirmte
Auflegen (LSA)
- Verlegekabel wird auf Dosen, Patchfelder oder Keystones aufgelegt, meist mit LSA-Plus-Technik (Schneidklemmen)
- Werkzeug: LSA-Anlegewerkzeug oder werkzeuglose Module
- Verdrillung bis kurz vor die Klemme erhalten (max. ca. 13 mm aufgedrillt), sonst leidet die Qualität besonders bei Cat6a
- Schirm großflächig auf die Schirmklemme auflegen
Sonstige Tipps
- Klettbänder statt Kabelbinder: Zu fest gezogene Kabelbinder verformen die Kabel und verschlechtern die Werte
- Leerrohre verlegen, dann kann man später nachrüsten oder tauschen
- Beschriften! Beide Enden gleich (z. B. „Büro-1“ an Dose und Patchfeld)
- Dokumentieren: Welche Dose geht auf welchen Patchfeld-Port
- Doppeldosen sind fast immer sinnvoll, der zweite Port wird garantiert irgendwann gebraucht
- Bei Neubau großzügig planen: Fernseher, Arbeitsplatz, Decke (für Access Points), Außenbereich (für Kameras)
Verkabelungsstruktur (strukturierte Verkabelung)
[Router/Switch] ── Patchkabel ── [Patchfeld] ═══ Verlegekabel (Wand) ═══ [Netzwerkdose] ── Patchkabel ── [Gerät]
≤ 10 m gesamt Patch ≤ 90 m
13. Messen und Testen
| Gerät | Kann | Preis |
|---|---|---|
| Einfacher Kabeltester | Durchgang, Verdrahtungsfehler (vertauscht, unterbrochen, Kurzschluss) | ab ca. 10 € |
| Qualifizierungstester | Prüft, ob eine Strecke z. B. Gigabit oder 10 Gbit/s schafft | mehrere Hundert bis Tausend € |
| Zertifizierungstester (z. B. Fluke DSX) | Misst alle Normwerte (NEXT, Return Loss, Dämpfung …), erstellt Prüfprotokoll nach Kategorie/Klasse | mehrere Tausend € |
Typische Fehler:
- Split Pair: Durchgang stimmt, aber Adern aus verschiedenen Paaren vertauscht. Einfache Tester erkennen das oft nicht. Läuft dann nicht oder nur langsam
- Vertauschte Adern / Reversed Pair
- Offene Ader (Unterbrechung)
- Kurzschluss
- Zu lang aufgedrillte Paare am Anschluss
Permanent Link vs. Channel:
- Permanent Link: Nur die feste Strecke (Patchfeld bis Dose)
- Channel: Die komplette Strecke inklusive Patchkabeln
14. Vorgänger: Koaxial-Ethernet
Vor Twisted Pair lief Ethernet über Koaxialkabel. Nicht RJ45, aber der Vollständigkeit halber:
| Standard | Spitzname | Kabel | Stecker | Max. Länge | Datenrate |
|---|---|---|---|---|---|
| 10BASE5 | Thick Ethernet, „Yellow Cable“ | dickes Koax (RG-8), gelb | Vampirklemme + AUI | 500 m | 10 Mbit/s |
| 10BASE2 | Thin Ethernet, Cheapernet | dünnes Koax (RG-58) | BNC mit T-Stück + Abschlusswiderstand | 185 m | 10 Mbit/s |
Alle Geräte hingen an einem gemeinsamen Kabel (Bus). Fiel ein Stecker ab, war das ganze Netz tot. Twisted Pair mit Stern-Topologie (über Hubs, später Switches) hat das ab den 1990ern abgelöst.
15. Glossar
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| AWG | American Wire Gauge, Maß für den Aderdurchmesser (kleiner = dicker) |
| Alien Crosstalk (AXT) | Übersprechen zwischen benachbarten Kabeln, relevant ab 10 Gbit/s |
| Auto-MDI-X | Automatische Erkennung, ob Sende- und Empfangsleitungen gekreuzt werden müssen |
| Channel | Komplette Übertragungsstrecke inklusive Patchkabel |
| CPR | Construction Products Regulation, EU-Bauproduktenverordnung (Brandschutzklassen) |
| Dämpfung / Insertion Loss | Signalverlust über die Kabellänge |
| FEXT | Far-End Crosstalk, Übersprechen am entfernten Ende |
| Keystone | Genormtes Einzelbuchsen-Modul zum Einklipsen |
| LSA | „Löt-, Schraub-, Abisolierfrei“, Schneidklemmtechnik zum Auflegen |
| LSZH / LSOH | Low Smoke Zero Halogen, halogenfreier, raucharmer Mantel |
| NEXT | Near-End Crosstalk, Übersprechen am nahen Ende (wichtigster Messwert) |
| Patchfeld | Verteilerfeld im Schrank, auf dem das Verlegekabel endet |
| Permanent Link | Feste Strecke ohne Patchkabel |
| PoE | Power over Ethernet, Strom über das Netzwerkkabel |
| PSE / PD | Power Sourcing Equipment (liefert Strom, z. B. Switch) / Powered Device (nimmt Strom, z. B. Kamera) |
| Return Loss | Rückflussdämpfung, wie viel Signal durch Impedanzfehler zurückgeworfen wird |
| Schlaglänge | Länge einer vollen Verdrillung eines Aderpaares |
| Spline / Kreuzsteg | Kunststoffkreuz im Kabel, das die Paare trennt (oft bei Cat6) |
| Split Pair | Verdrahtungsfehler, bei dem Adern aus unterschiedlichen Paaren kombiniert sind |
| Twisted Pair | Verdrillte Aderpaare |
16. Kaufempfehlungen
Patchkabel
- Cat6a, U/UTP oder S/FTP, reines Kupfer
- Für kurze Wege zu Hause reicht auch Cat5e oder Cat6
- „Cat7“- und „Cat8“-Patchkabel mit RJ45 bringen in der Praxis nichts, solange Dosen und Switch nicht mithalten. Sie sind oft dicker und steifer
- Auf Knickschutz und gute Stecker achten
- Für volle Serverschränke: Slim-Kabel (aber nicht für lange Strecken oder viel PoE)
Festinstallation (Neubau / Renovierung)
- Verlegekabel: Cat7 oder Cat7a, S/FTP, AWG 23 oder 22, LSZH, mindestens CPR-Klasse Eca
- Dosen, Patchfeld, Keystones: Cat6a, geschirmt
- Leerrohre mitverlegen
- Lieber ein Kabel zu viel als zu wenig, Doppeldosen nutzen
- Zukunftsgedanke: Für sehr hohe Bandbreiten oder lange Strecken zwischen Gebäuden zusätzlich Glasfaser einplanen
Outdoor
- PE-Mantel (UV-beständig, meist schwarz), bei Erdverlegung Erdkabel oder im Leerrohr
- Zwischen Gebäuden wegen Potenzialunterschieden und Blitzgefahr lieber Glasfaser, oder zumindest Überspannungsschutz
Finger weg
- ❌ CCA-Kabel (kupferkaschiertes Aluminium)
- ❌ Flachkabel für dauerhafte oder lange Verbindungen
- ❌ Selbst gecrimpte Stecker auf Verlegekabel (außer mit passenden, feldkonfektionierbaren Steckern)
- ❌ Mix aus T568A und T568B in einer Installation
- ❌ Passives PoE mit Standard-PoE-Geräten mischen
Schnellübersicht
| Ich will … | Dann nimm … |
|---|---|
| Laptop mit Router verbinden | Cat6a-Patchkabel (Cat5e reicht auch) |
| 10 Gbit/s im Heimnetz | Cat6a durchgehend (Kabel, Dosen, Patchkabel) |
| Haus neu verkabeln | Cat7 S/FTP Verlegekabel + Cat6a-Dosen |
| IP-Kamera draußen | Outdoor-Kabel mit PE-Mantel, PoE-fähig, reines Kupfer |
| Volles Rack ordentlich | Slim-Patchkabel, kurz, farbcodiert |
| Zwei Gebäude verbinden | Glasfaser 😉 |
Stand: Oktober 2026. Normen ändern sich gelegentlich; bei professionellen Installationen immer die aktuellen Fassungen von ISO/IEC 11801, EN 50173, EN 50174 und TIA-568 bzw. die Herstellerangaben beachten.